Lichtenau

Lichtenau ist der zentrale Stadtteil der Stadt Lichtenau (Westfalen) in Nordrhein-Westfalenund gehört zum Kreis Paderborn. Die Ortschaft ist Sitz der Stadtverwaltung. Lichtenau ist weiterhin ein Teil der Region Bürener Land.

Die urkundliche Überlieferung der Stadt Lichtenau beginnt im Jahre 1326 (Lechtenauwe). Im Rahmen der kommunalen Neugliederung wurde am 01.01.1975 die jetzige Stadt Lichtenau gegründet.

Die ostwestfälische Stadt Lichtenau ist mit ihren 15 Dörfern eine der größten Flächengemeinden Nordrhein-Westfalens. Sie bildet mit dem Eggegebirge die südöstlichste Grenze des Paderborner Landes und bietet insbesondere Naturliebhabern ein reichhaltiges Erlebnisgebiet. Die Stadt liegt in landschaftlich reizvoller Lage im Erholungsgebiet Altenautal und vollständig im Naturpark Eggegebirge/Südlicher Teutoburger Wald.

Der tiefste Punkt der Stadt Lichtenau liegt mit 179 m ü. NN bei Henglarn, der höchste mit 407 m ü. NN bei der Wüstung Blankenrode. Die mittlere Höhe der Stadt beträgt etwa 205 m ü. NN.

Die sanft gewellte Hochfläche im Bereich von Lichtenau wird Soratfeld, also dürres Feld, genannt und ist - wie es der Name schon vermuten lässt - arm an Oberflächengewässern. Die Bäche, die in den klüftigen Sandsteinen des Eggegebirges entspringen, namentlich der Ellerbach, das Schmittwasser und die Sauer, fallen nicht selten und nicht nur im Sommer schon nach kurzem Lauf wieder trocken. Das Wasser versinkt, setzt seinen Weg unterirdisch fort und tritt in den Karstquellen von Borchen und Paderborn nach zwei bis drei Tagen wieder zutage.

Kennzeichnend für das waldreiche Lichtenauer Stadtgebiet sind die Vielfalt an kulturgeschichtlichen Zeugnissen und die unterschiedlichen reizvollen Landschaften. Sandsteinklippen, Heiden und Hochmoore im Naturpark Teutoburger Wald und Eggegebirge gehen sanft über in die herbschöne Karstlandschaft der Paderborner Hochfläche. Sie wird durchzogen von zahlreichen Wasserläufen, die romantische Täler formten, wie auch das Erholungsgebiet Altenautal.

Die Stadt Lichtenau ist eine attraktive und dynamische Stadt im stetigen Wachstum im Hinblick auf die Zukunft. Die Gemeinde bietet seinen Mitbürgern ebenso wie seinen gerne gesehenen Besuchern eine facettenreiche Bandbreite verschiedenster Kulturerlebnisse: Die Fläche des Stadtgebietes gehört zu den ältestbesiedelten Räumen Westfalens. Bis in die Jungsteinzeit, etwa dem 3. Jahrtausend v. Chr., reichen hier die Spuren von Ackerbauern mit festen Siedlungen. Die Steinkammergräber in Atteln dokumentieren diese Entwicklung und sind aufgrund ihrer archäologisch-pädagogischen Restauration ein wertvolles Erlebnisziel.

Zu den ältesten Kulturdenkmälern der Stadt Lichtenau gehört das LWL-Landesmuseum für Klosterkultur Dalheim. In beeindruckender Lage erhebt sich am westlichen Rand des Eggegebirges in einem Seitental der Altenau, umgeben von einer Landschaft, die von weiten Feldern und ausgedehnten Waldgebieten geprägt ist, das ehemalige Augustiner-Chorherrenstift Dalheim.
Das jährlich Kulturprogramm und der „Dalheimer Sommer" tragen im Wesentlichen zu der stets bekannter werdenden Entwicklung des Klostermuseums Dalheim bei.

Die Marienwallfahrt im Kulturmusterdorf Kleinenberg gehört ebenfalls zu den Zuschauermagneten in der Region Lichtenau. Jahr für Jahr verzeichnet sie einen größeren Zuspruch unter den Wallfahrern. Mysterienspiele, Schützen- oder Jugendwallfahrten bereichern diese Wallfahrt.

Attraktion für jung und alt ist der alle zwei Jahre stattfindende Wildschütz Klostermann-Markt in Lichtenau. Der im zweijährigen Rhythmus veranstaltete Markt zeigt als Wirtschaftsschau die regional bedeutsamen Themen der Landwirtschaft, Natur, Holz, Wald und Wild. An zwei Tagen können Einheimische und Besucher Interessantes hören und sehen sowie auch kulinarisch an den im Stadtgebiet besonders reichhaltigen Vorkommnissen aus Natur Freude finden.

Die Stadt Lichtenau bietet neben seinen zahlreichen kulturellen und traditionsbewussten Veranstaltungen und Institutionen auch den richtigen Blick für die Zukunft. Lange bevor der landesweite Boom im Bereich der Erneuerbaren Energien einsetzte, entstand in Lichtenauer Stadtteil Asseln der größte Binnenwindpark Europas, der stets einen Besuch Wert ist.

Ein weiterer Meilenstein war für die Stadt Lichtenau das weltweit erste Technologiezentrum für Zukunftsenergien zu erbauen. Die Eröffnung erfolgte im Jahr 2005 und zeichnet sich auch heute noch als Forum für Existenzgründer im Bereich der Erneuerbaren Energien aus.

Die Lichtenauer Nachbargemeinden sind: die Städte Bad Driburg, Willebadessen und Warburg (Kreis Höxter), die Stadt Bad Wünnenberg, die Gemeinde Borchen, die Stadt Paderborn und die Gemeinde Altenbeken (Kreis Paderborn).

Die Stadt Lichtenau gliedert sich in die folgenden Ortsteile:

Ortsteil  Bevölkerung   Fläche (in km²)    Bevölkerungsdichte (in E./km²)
Asseln  498    10,88    45,77
Atteln  1.515    15,44    98,12
Blankenrode  166    10,29    16,13
Dalheim  194    13,17    14,73
Ebbinghausen  248    4,41    56,24
Grundsteinheim  480    9,73    49,33
Hakenberg  227    8,06    28,16
Henglarn  1.077    11,33    95,06
Herbram  992    16,28    60,93
Herbram-Wald    151    0,33    457,58
Holtheim  949    15,85    59,87
Husen  1.142    15,13    75,48
Iggenhausen  207    4,88    42,42
Kleinenberg  1.394    23,85    58,45
Lichtenau  2.625    32,54    80,67
Gesamt:    11.865    192,17    61,74

Bauwerke und historische Sehenswürdigkeiten in der Stadt Lichtenau:


Die mittelalterliche Burg Lichtenau

Gründung und Entwicklung der Stadt Lichtenau, die zum ersten Mal im Jahre 1326 n. Chr. schriftlich erwähnt wird, und damit auch der Bau der markanten Burg aus dem 14. Jahrhundert, hängen eng zusammen mit den grossen Fehden des ausgehenden Mittelalters und den daraus resultierenden Verwüstungen zahlreicher Orte. Viele Bürger aus den schutzlosen benachbarten kleinen Siedlungen siedelten sich in dem neu befestigten Lichtenau an, um unter der mächtigen Burg und ihren Herren Schutz zu suchen. Die Burg steht auf dem höchsten Punkt der Stadt und prägt zusammen mit der katholischen und der evangelischen Kirche auch heute das Stadtbild Lichtenaus.


Lichtenauer Pfarrkirche St. Kilian

Die Lichtenauer Pfarrkirche hat eine geradezu ideale Lage. Sie stellt eine Krönung des Stadtbildes da. Der Turm der Kilianskirche wurde von vornherein so gebaut, daß er mit dem die Kirche umgebenden Platz, der als Abschluß eine schützende Mauer erhielt, im Notfalle zugleich letzte Zufluchtsstätte sein konnte.

St. Kilian Mehr als 43 Meter erhebt sich der Turm über die Erde und wirkt deshalb noch wuchtiger, weil er auf einer sanften Erhöhung erbaut ist.

Zusammen mit Chor und Turm beträgt die Länge der Kirche 37,60 m bei einer Breite von 13,80 m. Der landschaftlichen Eigenart entsprechend hat man bei der Lichtenauer Pfarrkirche das System der Hallenkirche mit drei gleich hohen Schiffen angewandt.

An das Mittelschiff schließt sich im Osten in gleicher Breite und Höhe ein quadratischer Chorraum an, dessen Kreuzgewölbe auf Eckdiensten ruht. Die Nordwand des Chores weist eine Mauernische auf, die durch eine handgeschmiedete Eisentür verschlossen ist In ihr wurden vor dem Sakristeianbau kirchliche Gefäße und Reliquien aufbewahrt.

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